Air-Berlin-Aufspaltung Wie das Slot-Monopoly abläuft

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Mögliche Käufer interessieren sich vor allem für die Landerechte von Air Berlin. Der Haken: Der Verkauf der sogenannten Slots ist illegal. Außer Flughafenkoordinator Armin Obert erlaubt Ausnahmen.

Air Berlin Slots sind begehrt. Quelle: dpa

Das Büro von Armin Obert wirkt wie der Traum eines jeden Luftfahrtenthusiasten. Vor den Fenstern im östlichen Teil des Terminal 2 am Frankfurter Flughafen rollt eine Maschine nach der anderen vorbei. Und auf Regalen und anderen Stellflächen drängen sich um die 300 Fliegermodelle mit der Bemalung fast aller Linien, die jemals in Deutschland gestartet und gelandet sind.

Es ist die passende Umgebung für den Flughafenkoordinator der Bundesrepublik Deutschland, wie Oberts Amtsbezeichnung offiziell lautet. Zusammen mit elf Mitarbeitern verteilt der Beamte die begehrten Start- und Landerechte an den 16 größten deutschen Flughäfen. Das macht den grauhaarige Hobbysaxofonisten zum obersten Herrn über rund zwei Millionen dieser sogenannten Slots – und zu einer Schlüsselfigur im Poker um die Überreste des Pleitefliegers Air Berlin.

 
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