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Baubranche Und wer baut die Zukunft?

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Quelle: imago images

Bauunternehmen haben zu viele Aufträge und zu wenig Leute. Kommunen und Unternehmen müssen dringende Projekte verschieben – eine Gefahr für den Standort Deutschland.

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Es ist dunkel und kalt hier unten, gut fünf Meter unter der Erde. Helmut Richter, Abteilungsleiter für Bauprojekte beim Versorger Hessenwasser, tapst vorsichtig durch den leeren Trinkwasserbehälter. Jede Verschmutzung könnte Folgen für die Trinkwasserversorgung von Frankfurt und Wiesbaden haben. 10.000 Kubikmeter fasst der unterirdische Speicher nahe Rüsselsheim. Mehr als zwei Millionen Haushalte versorgt Hessenwasser. Richter lässt den Speicher sanieren. Ausfälle gab es bislang nicht, sagt Richter. Das soll so bleiben.

Oben, an der frischen Luft, ändert sich Richters Stimmung. Er blickt auf eine Wiese mit Hügeln. „Darunter liegen die anderen drei Trinkwasserbehälter“, sagt er. Richter würde sie ebenfalls gern sanieren – nach und nach, so sein Plan. Doch schon beim ersten Bunker stiegen die Kosten um knapp ein Drittel auf 3,2 Millionen Euro. Aus Kostengründen müsse die Sanierung der übrigen Trinkwasserbehälter „nun erst einmal hinten anstehen“, sagt der Ingenieur.

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