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Der Paket-Infarkt Warum vor Weihnachten Chaos droht

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DHL-Packstation Quelle: imago

Die Kauflust der Deutschen im Internet übertrifft alle Erwartungen. Das macht die Adventszeit für Paketdienste zum Albtraum. Für die Kunden endet die Zeit der Bequemlichkeit: Sie werden künftig ihre Pakete selbst abholen müssen oder draufzahlen.

Seinen Frust hat der Paketbote in schönster Schreibschrift festgehalten: „Wenn Sie so viel Scheiße bestellen, dann bleiben Sie gefälligst zu Hause.“ Das ist keine Benachrichtigung und auch keine Ermunterung. Das ist eine Unverschämtheit. Und eine Kapitulationserklärung.

Der Kunde, der sie erhielt, war perplex und fassungslos – und fühlte sich so geprellt, dass er ein Foto der Benachrichtigungskarte schoss und ins Internet stellte. Mittlerweile finden sich dort ganze Sammlungen von Zusteller-Botschaften, Kompendien des kreativ gewendeten Ärgers und der entnervten Provokation: „Die Musik mal etwas leiser stellen, dann würden Sie mich auch hören“, schreibt ein Paketbote. Ein anderer teilt mit: „Auf Balkon hochgeworfen“. Immerhin, das ist vergleichsweise viel. Manche Zusteller versteckten die Pakete in Mülltonnen.

 
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