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Dirk „Wutzi“ Wössner Der Telekom-Kronprinz zeigt schon Schwäche

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Problem mit Dialekten: Den Sprachassistenten „Hallo Magenta“ musste Telekom-Deutschlandchef Wössner verschieben. Quelle: DDP images

Deutschlandchef Dirk Wössner, der als zukünftiger Kandidat für die Spitze der Deutschen Telekom gehandelt wird, meldet einen Einbruch beim Verkauf von schnellen DSL-Anschlüssen – und sucht ein neues attraktives Produkt.

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Wenn Timotheus Höttges vor Mitarbeitern über den längst nicht abgeschlossenen Kulturwandel bei der Deutschen Telekom spricht, dann stellt er meist den Magenta-farbenen Wackeldackel auf das Rednerpult. Das Kultobjekt, das in den Sechziger- und Siebzigerjahren die Hutablagen vieler Autos zierte, ist zum Symbol für agiles Arbeiten bei der Telekom geworden. Für den Konzernchef ist das ein wichtiges Thema: Das Unternehmen brauche keine Jasager, die Vorschläge von oben abnicken, fordert Höttges. Mehr Eigeninitiative sei ihm wichtig – und eine tolerante Fehlerkultur. „Jeder Mitarbeiter darf Fehler machen“, sagt Höttges. Die Telekom dürfe nur nicht den gleichen Fehler zwei Mal machen.

Doch genau das ist jetzt passiert. Ausgerechnet unter Deutschlandchef Dirk Wössner, der als möglicher Höttges-Nachfolger gehandelt wird. Und ausgerechnet im strategisch wichtigen Heimatmarkt mit schnellen Internetanschlüssen, der Höttges – wie er regelmäßig betont – „besonders am Herzen liegt“. Die Telekom verliert somit unerwartet Boden gegenüber dem Erzrivalen Vodafone.

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