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Flixmobility Wie Flixbus die Welt erobert

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Doppeldecker von Flixbus in San Francisco Quelle: Ramin Rahimian für WirtschaftsWoche

Flixbus hat Europas Märkte aufgerollt – und ist jetzt auf dem Weg zum globalen Giganten. Doch das wilde Wachstum fordert erste Opfer – bei Partnern und Kunden.

Shit happens, zum Glück. An einem warmen Julimorgen strömen Pendler durch den Caltrain-Bahnhof im Nordosten San Franciscos, das Verkehrszentrum der Stadt. Reisebusse stehen parat, um aufzubrechen. Nur ein Bus des Unternehmens Megabus nicht: Motorschaden. Die Panne der Konkurrenz ist die Chance für Pierre Gourdain.

Der Mann mit grünem Flixbus-T-Shirt, US-Chef des deutschen Busunternehmens, ist angetreten, um den Amerikanern zu zeigen: Sein Arbeitgeber ist einfach besser, verlässlicher, cooler. Doch dann wird der 35-Jährige umringt von Menschen. Wo denn der Flixbus nach Long Beach in der Nähe von Los Angeles sei, der um 12 Uhr abfahren sollte, fragt ein asiatischstämmiger Rucksackträger leicht genervt. „Sorry, der fällt heute leider aus“, sagt Gourdain. „Technische Probleme.“ Der nächste Flixbus fahre am Nachmittag. Shit happens, Pech gehabt.

 
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