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Fraport-Chef Schulte „Wenn wir mit etwas kein Geld verdienen, machen wir es nicht“

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Ein Flieger startet vom Frankfurter Flughafen. Quelle: dpa

Fraport-Chef Stefan Schulte kontert der Lufthansa, will nach Japan expandieren und hält die Lärmbelästigung von Ryanair-Maschinen für beendet.

Herr Schulte, in Frankfurt landen jetzt auch Linien wie Ryanair, Easyjet und Wizzair. Ist der Flughafen die neue Heimat der Billigflieger?

Nein. In Frankfurt starten und landen rund 90 Fluglinien mit mehr als 260 Zielen, im Sommer sogar mehr als 100 Airlines zu etwa 300 Zielen. Wenn einige zusätzliche Low-Cost-Airlines dazu kommen, macht das kaum einen Unterschied.

Für die Lufthansa offenbar schon. Da hat es ziemlich viel Ärger gegeben.

Das habe ich auch verstanden. Wenn Kunden aber mehr Auswahl wollen, muss sich ein Unternehmen anpassen. Und rund 40 Prozent aller Passagiere buchen bei den Kontinentalstrecken in Europa heute Angebote von Low-Cost-Airlines. Die Lufthansa reagiert selbst darauf, indem sie das Angebot von Eurowings ausbaut. Letztlich haben wir beide ganz ähnliche Interessen: Wir stehen im Wettbewerb mit den anderen großen Drehkreuzen in Europa und dem Mittleren Osten und müssen gemeinsam wettbewerbsfähiger werden. Darüber reden wir.

 
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