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Google und die Aussenwerbung Projekt Outernet

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Auf die Straße: Statt auf Handys bringt Google Werbung bald auch auf Reklamewände und -schirme. Quelle: Getty Images

Internetgigant Google will im großen Stil in die Außenwerbung einsteigen. Mithilfe von Bewegungsdaten könnte der Konzern Nutzern auch auf der Straße gezielt Werbung vorspielen.

In der Modellschau des Hamburger Flughafens erleben Besucher den Airport im Miniaturformat. Jets heben ab, Busse halten vor dem Terminal, der Tower überwacht das Geschehen – 500-mal so klein wie beim Original. Wer hier die Knöpfe für Maschinen, Lichter und Autos drückt, kontrolliert eine ganze Welt.

Google-Manager Mark Grady mag das. Man müsse Google nur machen lassen, referierte er angesichts der Techkulisse vor Vertretern von Agenturen und Medienunternehmen – dann werde auch die deutsche Außenwerbelandschaft kontrollierbar. Auf Knopfdruck, wie der kleine Airport.

Bislang aber sei die Technik, mit deren Hilfe Deutschlands Werber Reklamespots auf Tausenden Bildschirmen im öffentlichen Raum abspielen, doch arg komplex. Und furchtbar teuer, sagte Grady. Das ginge leichter, so der unscheinbare Engländer im leicht zerknitterten blauen Hemd. Die Technik, und auch die Abrechnung mit den Werbekunden. Chrome Enterprise, die Unternehmenssoftware des Suchgiganten, werde das im Zusammenspiel mit der Werbeplattform DoubleClick schon richten.

 
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