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Investorensuche im Fußball Der Bundesliga droht ein finanzielles Eigentor

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Löchrige Wand: Weil viele Fans Montagsspiele als Kommerz-Auswuchs ablehnen, blieben auf Dortmunds „Süd“ Tausende Plätze leer. Quelle: Getty Images

Um mit der Premier League mitzuhalten will sich die Bundesliga für Investoren öffnen. Doch längst nicht alle Clubs wollen einen Scheich als Geldgeber.

Die Nacht war kurz für Hans-Joachim Watzke. Der Mann, den sie hier in Dortmund meist nur bei seinem Kampfnamen „Aki“ nennen, hat bis um halb drei Uhr in der Früh auf dem Flughafen von Parma festgesessen. Schneegestöber hat den Abflug seiner Mannschaft nach der Europokal-Partie gegen den italienischen Club Atalanta Bergamo verzögert.

Trotzdem kommt der Vorstandschef von Borussia Dortmund im Gespräch sofort auf Touren. Denn ihn empört schon der bloße Gedanke, dass ein Oligarch oder anderer Investor versuchen könnte, bei seinem Club die Regie zu übernehmen. „Der wird hier definitiv nie eine Mehrheit bekommen“, sagt Watzke. „Wir wollen frei bleiben.“

 
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