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Kammer-Chef wehrt sich gegen Kritik „Kleinere Unternehmen haben am meisten von der IHK“

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Das Logo der IHK für München und Oberbayern Quelle: imago images

Eberhard Sasse, Präsident der Handelskammern München und Oberbayern antwortet auf die Kritik der Kammerrebellen: Das System IHK sei eine Solidargemeinschaft. Die Klagen der kleinen Betriebe verstehe er deshalb nicht.

WirtchaftsWoche: Herr Sasse, die Industrie- und Handelskammern stehen immer wieder in der Kritik. Die Kammer in Hamburg etwa zerlegt sich gerade selbst. Ein Zeichen, dass es die IHK womöglich gar nicht mehr braucht?
Eberhard Sasse: Die IHK ist die Wirtschaft. Seit 175 Jahren gibt es in Bayern die IHKn. Damals hat König Ludwig I. nach langem Drängen der Wirtschaft per Erlass geregelt, dass sich die Unternehmer in der Kammer organisieren und einen sachverständigen Beirat geben dürfen. Genau diese Beratungsfunktion hat die IHK noch heute. Unsere Institutionen sind historisch gewachsen und die Selbstverwaltung der Wirtschaft hat sich immer wieder bewährt. Das in Frage zu stellen wäre genau so, als würde man an der Demokratie zweifeln. Das kann man machen, es ist aber im Endeffekt sehr schwierig, tatsächlich eine bessere Lösung zu finden.

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