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Kaum Wachstum, China-Rückzug Uber muss die Welteroberung abbrechen

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Skulptur Fearless Girl vor der New Yorker Börse, an der ein Plakat mit der Aufschrift Uber hängt. Quelle: AP

Der Fahrdienst Uber steckt in der Krise. Auch in Deutschland kommt das Unternehmen nicht richtig vom Fleck. Derweil hofft die Konzernspitze auf Robotertaxis – doch das könnte eine Illusion sein.

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Pete Buttigieg streckt die linke Faust zum Himmel, die rechte greift das Mikrofon. „Wollt ihr eine Zukunft ohne Sicherheiten, ohne Gewerkschaften“, ruft er den Fahrern zu, die sich mit ihren Autos vor der Uber-Zentrale versammelt haben, um gegen miese Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. „Oder wollt ihr eine gerechte Zukunft?“

Der 37-jährige Buttigieg ist Bürgermeister der 3500 Kilometer entfernten Stadt South Bend – und ein durchaus aussichtsreicher demokratischer Herausforderer Donald Trumps im heraufziehenden US-Präsidenten-Wahlkampf. Mit den „ruinösen Stundenlöhnen“ müsse Schluss sein, ruft er, krempelt die Ärmel hoch und fordert bezahlte Krankentage, Urlaub sowie Gesundheits- und Arbeitslosenversicherung. Die Menge jubelt, hupt und pfeift – und das mitten im Zentrum des Plattformkapitalismus, zu dessen prominentesten, größten und wertvollsten Vertretern der Fahrdienst Uber gehört.

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