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Lieferdienste Droht dem Geschäft mit dem Essen die große Pleite?

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Onlinelieferdienste wie Lieferando und Foodora mischen den Milliardenmarkt für Essensbestellungen auf und setzen auf eigene Fahrer als Pizzaboten. Doch lässt sich damit Geld verdienen? Der Wettbewerb spitzt sich zu. Nun drängen auch noch Uber und Amazon ins Geschäft.

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Droht dem Geschäft mit dem Essen die große Pleite? Quelle: Getty Images, Bildbearbeitung: Retouching de Luxe

Es ist Mittwochabend, seit einer Dreiviertelstunde bin ich im Einsatz und warte. Keine Nachricht blinkt auf meinem Smartphone auf. Keiner will Pizza, Curry, Burger. Es passiert: nichts. So hatte ich mir meinen Job als Lieferdienstleister nicht vorgestellt. Von Jagden durch die Stadt war in den Vorstellungsgesprächen die Rede. Von Blitzeinsätzen mit dem Fahrrad zwischen Restaurants und Kunden. Stattdessen: Stillstand. Nebenan im Park hat es sich ein Kurierkollege bereits in einer Art Hängematte bequem gemacht. Er liest ein Buch des Börsenspekulanten André Kostolany: „Die Kunst, über Geld nachzudenken“. Meine Gedanken gehen so: Deliveroo und Foodora zahlen jeweils neun Euro pro Stunde. Bisher habe ich kein einziges Essen ausgefahren. Wie soll sich das rechnen?

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