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Liveberichterstattung Der Fall Eurosport zeigt die Schwäche der Bundesliga

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Im Abseits: Der Sender Eurosport verabschiedet sich zur neuen Saison vorzeitig aus der Bundesliga. Quelle: imago images

Der Rückzug des Senders Eurosport aus der Fußball-Liveberichterstattung zeigt: Globale Medienkonzerne kehren dem nationalen Spitzensport aus strategischen Gründen den Rücken. Mit Folgen für den Verkauf der Bundesliga-Rechte.

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Susanne Aigner-Drews war damals unterwegs am Düsseldorfer Flughafen, als sich ihr Karl-Heinz Rummenigge unvermutet in den Weg stellte. Der FC-Bayern-Boss habe ihren Sender gelobt, strahlte die Chefin von Eurosport, bei der Übertragung des Spiels am Vortag habe der vieles „besser gemacht als das ZDF“. Zwei Jahre ist das jetzt her. Und Eurosport weg vom Fenster. Wenn an diesem Wochenende die Fußballbundesliga startet, steht der Sender abseits – ausgewechselt zur Halbzeit des eigentlich zwei weitere Jahre laufenden Vertrags mit der Deutschen Fußball Liga.

Der Rückzug von Eurosport könnte ein Menetekel für den bevorstehenden Poker um die teuersten Rechte im deutschsprachigen Sportbusiness sein. Der Verkauf der Übertragungsrechte hat der Liga für den Zeitraum von 2017 bis 2021 einen Rekorderlös von 4,6 Milliarden Euro beschert. Ob sich der noch einmal steigern lässt, wenn die Rechte 2020 im Wege einer Auktion erneut vergeben werden, ist allerdings zweifelhaft.

Lukrativer Nischensport

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