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Medienkonzern Plant Berlusconi junior die Übernahme von ProSiebenSat.1?

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Glamour gegen Disney: Mit Shows wie „Queen of Drags“ will ProSieben die Streaminganbieter abwehren. Quelle: ProSieben/Martin Ehleben

Der Berlusconi-Konzern Mediaset baut seinen Anteil an ProSiebenSat.1 aus. In der Sendergruppe fürchten sie einen Deal mit viel politischem Sprengstoff – bei dem auch ein geheimnisvoller Milliardär mitmischen könnte.

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Pier Silvio war gerade 18, als sein Vater einen langen Holländer über die Alpen nach Norditalien lockte. Der hieß Marco van Basten, und mit ihm als Sturmspitze gewann der AC Mailand drei Landesmeistertitel und zwei Mal den Europapokal. Papa Silvio Berlusconi, Ende der Achtzigerjahre vor allem als Unternehmer aktiv, sonnte sich als Vereinspräsident im Glanze der Trophäen – und nutzte den Fußball als Sprungbrett in die Politik.

An diese für seine Familie goldenen Tage will Pier Silvio jetzt anknüpfen. Unter dem internen Codenamen Project van Basten baut Berlusconi junior in Amsterdam gerade die Holding Media For Europe auf. In der will der 50-Jährige, der seit 2015 an der Spitze des Mediaset-Konzerns steht, seine italienischen und spanischen Ableger zur „führenden europäischen Medienplattform“ vereinen. Werbekunden und Investoren verspricht er den Zugriff auf 107 Millionen potenzielle TV-Zuschauer. Und womöglich sollen auch noch 82 Millionen Deutsche dazukommen.

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