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Prozess um Akorn-Zukauf Wie sich Fresenius bei seiner US-Übernahme verschluckte

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Fresenius: Stephan Sturm durch Prozess um Akorn-Kauf unter Druck Quelle: REUTERS

Gesundheitskonzern Fresenius wollte für 4,3 Milliarden Dollar den Medizinhersteller Akorn kaufen. Dann überlegten es sich die Bad Homburger anders. Die Folgen des geplatzten Deals belasten vor allem CEO Stephan Sturm.

Stephan Sturm will unbedingt selbst dabei sein. Der Chef des Bad Homburger Medizinkonzerns Fresenius hat alle anderen Termine abgesagt und reist in den US-Bundesstaat Delaware. Dort wird sich Travis Laster, Richter an einem auf Wirtschaftsverfahren spezialisierten Kanzleigericht, am kommenden Donnerstag zum letzten Mal anhören, was die Streitparteien so zu sagen haben. Danach hat er 90 Tage Zeit, um ein Urteil zu fällen.

In dem Prozess geht es um einen Übernahmekrimi, in dem Sturm selbst eine Hauptrolle spielt. Im April 2017 hatte Fresenius den Kauf des US-Medizinherstellers Akorn angekündigt, für 4,3 Milliarden Dollar. Ein Jahr später sagte der Konzern die Übernahme, eine der größten der Firmengeschichte, wegen angeblich massiver Manipulationen und Täuschungen wieder ab. Akorn ist damit nicht einverstanden und will nun vor Gericht erreichen, dass der Deal doch noch zustande kommt.

 
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