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Rache oder Ruhestand? Nach Martin Sorrells Abgang bei WPP droht die Zerschlagung

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Sir Martin Sorrell Quelle: REUTERS

Dem Weggang von WPP-Chef Martin Sorrell dürfte ein Totalumbau des weltgrößten Werbeimperiums folgen. Für deutsche Töchter ist das eine Chance.

Die Uhr zeigte 03:05 Uhr am vergangenen Sonntag, als Frank-Michael Schmidt auf „Senden“ drückte. Unter dem Betreff „Dank und Respekt“ reagierte der Chef der Werbeagentur Scholz & Friends auf die Nachricht, die kurz zuvor in der Branche eingeschlagen hatte: Martin Sorrell, Chef und Gründer des weltgrößten Reklame- und PR-Konzerns WPP, tritt zurück. Schmidt beklagte das „Ende einer Ära“, eine „Zäsur, deren Ausmaß heute noch nicht abzuschätzen“ sei, den Verlust gar des „Leitsterns unserer Industrie“.

Tatsächlich steht der weltgrößte Werbekonzern, der in 400 Unternehmen in 110 Ländern 200.000 Menschen beschäftigt, nach dem Abgang seines Gründers vor einem tiefgreifenden Umbau. Dessen Folgen werden auch in Deutschland spürbar sein. Hier gehören zu WPP neben den nationalen Ablegern der US-Agenturen Grey und Ogilvy & Mather auch die heimischen Anbieter Scholz & Friends und Thjnk. Sie könnten von einer Strukturreform profitieren.

 
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