Rastatt-Desaster Was macht eigentlich Herr Pofalla?

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Die Vollsperrung der Rheintalbahn bringt die Deutsche Bahn an die Grenzen ihrer Möglichkeiten – doch der zuständige Bahn-Vorstand taucht ab.

Bahn-Cheflobbyist Ronald Pofalla, Vorstandsvorsitzender Rüdiger Grube und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Quelle: dpa

Es hätte der große Auftritt von Ronald Pofalla werden können. Raum E600, Paul-Löbe-Haus in Berlin. Der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hatte Anfang September zur 117. Sitzung dieser Legislaturperiode geladen. Unter Tagesordnungspunkt vier wollten die Vertreter des deutschen Volkes alles wissen zum „Unfall beim Tunnelbau für die Rheintalbahn“ und über die „Lösungen für die Durchführung des Schienenverkehrs im Südwesten Deutschlands“. Doch Pofalla, seit Januar dieses Jahres Infrastrukturvorstand bei der Deutschen Bahn, Herr über 34.000 Kilometer Gleise in Deutschland und damit zuständig für die Problembaustelle in Rastatt, ließ sich vertreten – wieder einmal.

 
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