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Schalterschluss Die Sparkassen schlittern in die Existenzkrise

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Weniger Filialen, mehr Gebühren, Ärger um Georg Fahrenschon - die Sparkassen schlittern in eine Existenzkrise. Der neue Sparkassen-Chef muss schon über Wasser laufen können, um den Niedergang aufzuhalten.

Sparkassen leiden unter niedrigen Zinsen. Immer mehr Filialen werden geschlossen. Quelle: dpa

In der Sparkasse in Neuried südwestlich von München ist am Montag um die Mittagszeit so viel los wie in vielen anderen Filialen in Deutschland auch – nämlich gar nichts. Kunden sind keine da, eine Angestellte legt Papiere von einem Stapel auf den anderen. In den Fenstern im Erdgeschoss des grauen Baus, der an einer Durchfahrtsstraße steht, hängen Immobilienangebote, ein Plakat wirbt für ein neues Girokonto. Die Erschütterung, die die Sparkassen in diesen Tagen heimsucht, ist am Wohnort von Georg Fahrenschon nicht zu spüren.

Dabei hat der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) gerade heftige Turbulenzen ausgelöst. Kurz vor seiner Wiederwahl wurde bekannt, dass er Steuererklärungen für mehrere Jahre verspätet abgegeben und deshalb einen Strafbefehl kassiert hatte.

 
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