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Schlecht bezahlte Paketzusteller Wo das System Hermes an seine Grenzen kommt

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Schwere Bürde: Der Ruf des Paketzustellers Hermes leidet unter den rüden Methoden seiner Subunternehmer. Quelle: dpa Picture-Alliance

Die Debatte um Arbeitsbedingungen wird für die Otto-Tochter Hermes zum Problem. Jetzt geht die Chefin, die Löhne sollen steigen. Doch das wird nicht genügen.

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Drei Monate sind inzwischen vergangen, seit Hunderte Zöllner die Standorte von Hermes und seinen Partnern durchsuchten. Doch bis heute hat Carole Walker keine Konsequenzen gezogen, sie hat niemanden entlassen, keine Verträge gekündigt. „Wir haben eine Null-Toleranz-Politik“, so Walker, Europachefin des Paketdienstes. „Wenn wir Informationen von den Behörden zu Gesetzesverstößen bekommen, dann verhalten wir uns dementsprechend und trennen uns von Partnern.“ Bis heute lägen ihr keine Hinweise vor, dass es bei Hermes Schwarzarbeit oder zu niedrige Löhne gegeben habe, sagt sie.

Es war eine der größten Zolloperationen in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Bundesweit schlugen die Beamten zu, sie befragten 12.800 Fahrer bei 648 Unternehmen, darunter 67 Standorte von Hermes und seinen Subunternehmern. Bisher seien 60 Strafverfahren und 108 Ordnungswidrigkeiten eingeleitet, meldet der Zoll. Ob eines davon Hermes betrifft, weiß Walker nicht.

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