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Quelle: imago images

Warum richten sich Flugticket-Preise nicht nach Passagiergewicht?

Zahle für das, was du in Anspruch nimmst. Doch der menschliche Körper als Hauptlast im Flug findet keine Berücksichtigung. Das ist aus verschiedenen Gründen unverständlich.

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Als ich vor einigen Jahren von Nairobi nach Rumbek im Südsudan flog, ging das nur mit einer Cessna. Das kleine Flugzeug kann auch auf einer Schotterpiste landen, auf der größere Maschinen kein gutes Ende nehmen. Bevor wir einsteigen durften, wurden wir gewogen – mit Gepäck auf dem Rücken. Aus Sicherheitsgründen. Das Gewicht muss im Flugzeug gleichmäßig verteilt sein. Alles andere ist gefährlich.

Was zur Sicherheit so eben noch akzeptabel scheint, ist ansonsten ein hochsensibles Thema. Warum eigentlich? In einer zunehmend metrischen Wirtschaftsordnung gilt die Maßgabe: Zahle für das, was du in Anspruch nimmst. Es wäre also naheliegend und gerecht, Flugtickets auch nach dem Gewicht der Fluggäste zu bepreisen. Zumindest als ein Faktor in der längst dynamischen Preisbildung der Fluggesellschaften könnte eingehen, ob ein Passagier in einen Sitz passt oder zwei braucht.

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