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Umbau statt Wachstum „Eurowings hat sich ein Air-Berlin-Virus eingefangen“

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Direkte Verbindung: Die Maschinen von Air Berlin und Eurowings sind aus ähnlichen Gründen im Betrieb zu teuer. Quelle: dpa Picture-Alliance, imago images

Kompliziert, teuer, unberechenbar: Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings plagen ähnliche Probleme wie einst die pleitegegangene Konkurrentin Air Berlin – mit einem entscheidenden Unterschied.

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Flug EW 284 von Köln nach Klagenfurt am vorvergangenen Sonntag führte Eurowings-Chef Thorsten Dirks mal wieder vor Augen, wie absurd sein Unternehmen arbeitet. Weil bei der vorgesehenen Maschine die Besatzung fehlte, mussten die Passagiere gut zwei Stunden auf eine Aushilfsmaschine nebst Crew aus Berlin warten. Zwar hätte es Ersatz vor Ort geben können. Doch der gehörte zu einem anderen für Eurowings tätigen Flugbetrieb, in der Branche Air Operator Certificate, kurz: AOC, genannt. Dirks erklärt solche Absurditäten mit dem Flugrecht: „Wir dürfen nicht die Crew aus einem AOC auf ein Flugzeug eines anderen setzen“, sagte er jüngst auf einer Veranstaltung.

Die komplizierte Organisation ist nicht das einzige Problem, das den Lufthansa-Flugdiscounter im Wettbewerb mit Billigfliegern wie Ryanair oder Easyjet schwächt: ein unentschiedenes Geschäftsmodell zwischen Geschäfts- und Urlaubsairline, verwirrende Änderungen vor allem im Service, zu hohe Kosten. Und ein Chef, der eigentlich einmal für ganz andere Dinge geholt wurde.

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