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USA-Iran-Konflikt trifft die Reedereien Hapag-Lloyd in der Sackgasse von Hormus

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Die Drohgebärden zwischen den USA und Iran am Persischen Golf belasten auch die Reedereien. Die betroffene Straße von Hormus ist eine wichtige Handelsroute. Quelle: imago images

Der Konflikt zwischen den USA und Iran am Persischen Golf trifft die Reedereien hart. Wegen seiner arabischen Aktionäre ist die Lage für Hapag-Lloyd besonders schwierig.

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Das Risiko im Persischen Golf taxiert Hapag-Lloyd aktuell mit 42 Dollar pro Container. So viel mehr verlangt die Reederei von ihren Kunden, wenn sie Container durch die Straße von Hormus schifft. Ähnliche Zuschläge verlangen auch Konkurrenten wie die dänische Maersk oder MSC. Bei Frachtraten von etwa 720 Dollar pro Container für die Strecke von Shanghai nach Dubai schlägt der Aufpreis mit gut sechs Prozent der Gesamtkosten zu Buche. Ist die Strecke kürzer, liegt der Anteil noch höher. Allein das zeigt die Dimension des Problems.

Die Straße von Hormus zählt zu den weltweit wichtigsten Handelsrouten – und ist seit einigen Monaten der Ort, an dem die USA und Iran ihre politischen Konflikte austragen. Mehrfach drohte Iran schon, die Meerenge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Iran zu schließen. Mehrfach drohten die USA mit Gegenmaßnahmen.

Mit Waffengewalt

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