Vonovia Zweifel an der feindlichen Übernahme

Premium

Selbst wenn die Vonovia-Aktionäre frisches Kapital dafür freigeben: Eine Eroberung des Branchenvize Deutsche Wohnen ist unwahrscheinlich.

Schriftzug von Vonovia Quelle: dpa

Am letzten Sonntag im November versucht in der Düsseldorfer Castello-Halle der Eishockeyclub DEG die Hamburg Freezers zu schlagen, am Dienstag darauf steppen dort die irischen Tänzer von Lord of the Dance, am Montag dazwischen gehört Rolf Buch die Bühne – kein Comedian oder Balladensänger, sondern derzeit Star der Immobilienbranche. Buch, Chef des Wohnungsmarktführers Vonovia, will sich bei der Hauptversammlung im Castello eine Kapitalerhöhung genehmigen lassen, um den Branchenvize Deutsche Wohnen feindlich, also gegen den Willen des Managements, zu übernehmen.

So entstünde ein Gigant mit 35 Milliarden Euro Bilanzsumme und mehr als 500.000 Wohneinheiten – fünfmal so groß wie die nächstgrößere LEG. Doch selbst wenn die Vonovia-Aktionäre am 30. November Ja sagen: Dass Ex-Bertelsmann-Manager Buch ans Ziel kommt, ist alles andere als sicher. Denn bei den Deutsche-Wohnen-Aktionären formiert sich Widerstand.

 
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%