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Wohnimmobilien Ziemlich beste Gegner

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Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn reagiert allergisch auf die neuen Übernahmeavancen von Vonovia-CEO Rolf Buch – und nennt Bedingungen.

Objekt der Begierde: Michael Zahns Deutsche-Wohnen-Konzern wieder im Visier von Marktführer Vonovia. Quelle: Laif

Zwei der drei Vorstandsparkplätze vor der Zentrale von Deutschlands zweitgrößtem Vermieter, der Deutschen Wohnen in Berlin-Wilmersdorf, sind an diesem Morgen leer. Auf dem dritten steht ein zementgrauer Maserati Quattroporte. Das PS-Geschoss gehört Vorstandschef Michael Zahn. Im Gespräch am Konferenztisch redet der den Luxuswagen mit rund 400 PS Motorleistung unter der Haube erst mal klein: Ein 7er-BMW sei auch nicht billiger. Ärgerlich trotzdem, dass man in Zahns Spaß am Auto eine Parallele zu seinem schärfsten Konkurrenten, Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch, sehen könnte. Denn der Chef von Deutschlands Nummer eins am Wohnungsmarkt rollte bekanntermaßen eine Zeit lang mit einem getunten S-Klasse-Mercedes zur Arbeit – und der soll 600 PS gehabt haben.

Also fällt Marktvize Zahn ein Argument ein, mit dem er sich von Gaspedalfan Buch abgrenzen kann und offenbar wohler fühlt: „Nicht PS sind für mich maßgeblich“, erklärt der Berliner im zweiten Anlauf den Maserati, „ich liebe italienisches Design.“

 
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