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E.On Hauptquartier in Schockstarre

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Der Erfolg der Aufspaltung in E.On und Uniper lässt auf sich warten. Im Aufsichtsrat mehren sich kritische Stimmen gegen Konzernchef Johannes Teyssen – seine gut sechs Jahre an der Spitze waren nicht von Erfolg gekrönt.

Schlechtes Orakel. Erneut verkündet E.On-Chef Teyssen Milliardenverluste. Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche

Am selben Pult, an dem zuvor Sigmar Gabriel lehnte und die Energiewende Revue passieren ließ, ehe er Stunden später sein Amt als Wirtschaftsminister niederlegte, steht vor ein paar Wochen E.On-Chef Johannes Teyssen. In kerzengerader Haltung übt er sich im Zeremoniell der Abschiedsrede. „Mit Bedauern“ habe er den Rücktritt Gabriels zur Kenntnis genommen, „immerhin verlieren wir unseren Energieminister“. Wie Gabriel käme ja auch er aus Niedersachsen, beide sind derselbe Jahrgang, und beide sagten sie rundheraus, was sie so denken, so Teyssen. Selten wurden Krokodilstränen elaborierter vergossen.

 
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