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E.On im Umbruch Herr Teyssen, woher nehmen Sie Ihre Energie?

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E.On-Chef Johannes Teyssen kann 2017 Energie brauchen. Er ist die Hauptfigur im wohl größten Drama der deutschen Industriegeschichte. Bei keinem Stromriesen sind die Folgen der Energiewende so einschneidend.

E.On-Chef Johannes Teyssen Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche

Die Fensterfront im zwölften Stock des Glasbaus gegenüber den Messehallen in Essen bietet Johannes Teyssen einen weiten Blick über die Ruhrgebietsstadt. In der Ferne dreht sich verloren ein einzelnes Windrad. Dafür rauchen die Schlote am Rande der Stadt, pusten an diesem klaren Wintertag Schwaden von weißem Qualm in die Luft. Der E.On-Chef lehnt sich auf dem Stuhl hinter seinem Schreibtisch zurück, verschränkt die Arme hinter dem Kopf, gibt sich entspannt: „Zu den Vorteilen an diesem Job gehört die Aussicht aus meinem neuen Büro. Vom Rhein an die Ruhr. Das ist doch super.“ Er lacht laut. Der Stromriese muss sparen, ist vor einigen Monaten vom schicken Düsseldorf ins bescheidenere Essen gezogen. Teyssen blickt aus dem Fenster und sagt: „Na ja, dieses eine Windrad da hinten, das hält das System eben noch nicht am Laufen. Fossile Kraftwerke sind heute noch unverzichtbar.“

 
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