Energiewende Shell investiert Millionen in deutschen Batteriehersteller Sonnen

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Erst Ende vergangenen Jahres weihte Shell seine erste E-Ladestation ein, sie steht in London. Quelle: Reuters

Das britische Öl- und Gasunternehmen stattet den bayrischen Batteriehersteller Sonnen mit frischem Kapital aus – und dabei soll es nicht bleiben.

Der Ölkonzern Shell positioniert sich für das Elektroauto-Zeitalter: Nach dem das Londoner Unternehmen im vergangenen Jahr bereits den niederländischen Anbieter von Ladestationen NewMotion übernommen hat, verkündet Shell nun das nächste grüne Investment: Der Ölriese wird neuer Anteilseigner bei dem Batteriehersteller Sonnen, wie das Handelsblatt vorab erfuhr.

In der insgesamt fünften Finanzierungsrunde des einstigen Solar-Start-ups sammelt der Konzern aus Wildpoldsried 60 Millionen Euro ein – der Großteil stammt von Neuinvestor Shell. Der Rest vom US-Technologieriese GE, dem chinesischen Windkonzern Envision und weiteren Geldgebern.

Zusätzlich wollen der britische Ölriese und der Konzern aus der südbayerischen Provinz gleich auf mehreren Ebenen zusammenarbeiten. Der Schwerpunkt soll neben den vernetzten Batteriespeichersystemen von Sonnen auch auf dem Bereich Ladeinfrastruktur liegen.

 
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