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Essener Stromkonzern RWE: Das perfekte Feindbild

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Für Klimaschützer ist RWE-Chef Rolf Martin Schmitz ein Fossil. Quelle: Nigel Buchanan

Für Klimaschützer ist RWE-Chef Schmitz ein Fossil. Dabei will ausgerechnet er den Essener Stromkonzern – den größten CO2-Produzenten Europas – zum grünen Vorzeigeunternehmen umbauen. Meint er das ernst?

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Zwei Stunden hat der russische Pianist Jewgeni Kissin das Publikum im ausverkauften Saalbau mit Sonaten von Ludwig van Beethoven verzückt: Pathétique, Waldstein, Sturm – Rolf Martin Schmitz hat das Programm gut gefallen. Bewegende Musik in bewegten Zeiten. Hochgestimmtes zur Entspannung. Erhabenes als Kraftquelle für den nächsten Managertag. Der Vorstandsvorsitzende des Essener Energiekonzerns RWE liebt klassische Konzerte.

Gut gelaunt langt Schmitz bei den Häppchen zu, die anschließend im RWE-Pavillon der Essener Philharmonie gereicht werden. Seit dem Frühstück ist er mit einem Joghurt ausgekommen, Schmitz isst tagsüber wenig, eine eiserne Regel, er will nicht zunehmen. Dafür kommt jetzt der Hunger. Schmitz greift zu Currywurst, zu Lachsröllchen und Tafelspitz und spült alles mit einem Glas Weißwein herunter.

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