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EU prüft Mega-Geschäft Was den E.On-RWE-Deal gefährdet

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E.On-RWE-Deal: Was das Innogy-Tauschgeschäft gefährdet Quelle: dpa

Vor einem Jahr verkündeten die Energieriesen E.On und RWE ihr spektakuläres Tauschgeschäft, mit dem sie die wichtigsten Energiemärkte unter sich aufteilen wollen. Doch der Deal der einstigen Rivalen wackelt.

Wenn E.On-Chef Johannes Teyssen in dieser Woche die Bilanz für das Jahr 2018 präsentiert, dann wird er vor allem schöne Zahlen in den Vordergrund stellen. Stolz wird er berichten, wie viele neue Kunden der Essener Energiekonzern dazugewonnen hat und bestimmt auch noch Positives über die Entwicklung der grünen Stromerzeugung berichten. Und natürlich wird er wiederholen, was er seit Wochen herunterbetet: Der geplante Mega-Deal mit RWE liege voll im Plan.

Zuversicht verbreiten gehört zu seinem Job. RWE nimmt das Ökostromgeschäft seiner Tochter Innogy wieder zurück und bekommt das von E.On dazu. Außerdem beteiligt sich RWE mit rund 17 Prozent an E.On. Diesen Teil des Deals hatte die EU-Kommission Ende Februar ohne Auflagen genehmigt. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz kann sich freuen, denn mit den Wind- und Solarerzeugungsanlagen im In- und vor allem im Ausland, wird der Essener Konzern zu einem der größten Ökostrom-Produzenten in Europa.

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