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Aldi, Lidl und Co. Warum Discounter neuerdings die Wohnungsnot lindern

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Wohnung statt Flachmann: Warum Aldi, Lidl und Co. jetzt Apartments bauen. Quelle: Bernhard Kahrmann für WirtschaftsWoche

Aldi, Lidl und Co. steigen in den Wohnungsbau ein. Sie schüren die Hoffnung auf bezahlbare Mieten und ein Ende der Wohnungsnot. Doch die Erwartungen sind überzogen. Hinter der Bauwut der Einzelhändler steckt ein ganz anderes Kalkül.

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Wenn Christof Hake im Waldbronner Gemeinderat seine Baupläne präsentiert, dann sieht er durchs Fenster genau jenes Grundstück, das er grundlegend verändern will: Aktuell steht dort ein strahlend weißer Aldi-Markt, mit großem Parkplatz vor dem Eingang.

Als die Filiale vor über 20 Jahren gebaut werden sollte, musste zuvor ein ganzer Hang abgetragen werden, um Platz zu schaffen. Nun hat Aldi Süd in dem 12.000-Einwohner-Städtchen nahe Karlsruhe noch mal Großes vor. Hake zeigt auf einen langen, grünen Zaun, der parallel zur Seitenfassade verläuft und den Laden von einem angrenzenden Fußballplatz trennt: „Hier wird man in Zukunft in die Tiefgarage fahren“, sagt der Manager, der bei Aldi Süd die Filialentwicklung koordiniert. Von den Parkdecks aus fahren Fahrstühle hinauf zur Filiale – und zu den darüberliegenden Wohnungen.

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