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Amazon „Ein Anschwärz-Button wäre das Richtige“

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Lager von Amazon Quelle: Laif Wolf Heider-Sawall

Aufgescheucht von der Politik, drängt Amazon seine chinesischen Händler, endlich Steuern in Deutschland zu zahlen. Doch die Registrierung der Firmen überfordert die Bürokratie – und schafft ein neues Geschäftsfeld.

Vor gut einem halben Jahr war Holger Petersen noch der Steuerberater von Sörup, einer 4300-Einwohner-Gemeinde bei Flensburg. Seine Kunden waren Elektriker, Dachdecker, Textilhändler vom platten Land zwischen Nord- und Ostsee. Doch im Oktober verkaufte der 49-Jährige seine Kanzlei. Er hatte da so ein Gefühl. Ein Gefühl, dass er vielleicht auf ein neues Geschäftsfeld gestoßen war. Petersen wollte Steuerberater von Händlern sein, die ihre Waren auf dem virtuellen Marktplatz des größten Plattformbetreibers feilbieten: Amazon.

Petersen zog nach Hamburg – diese Geschäftsadresse macht auf internationale Kunden mehr Eindruck als Sörup – und gründete seine neue Firma: TaxFBA. „Ich bin volles Risiko gegangen“, sagt er. Es hat sich gelohnt.

 
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