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Amazonas-Brandrodungen Der mühsame Kampf gegen illegales Tropenholz

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Tropenholz aus dem Amazonas-Gebiet: Ein großer Teil stammt aus illegaler Abholzung Quelle: imago images

Den verheerenden Brände im Amazonasgebiet zum Trotz bleibt brasilianisches Holz ein begehrter Baustoff. Womöglich könnte das den Regenwald sogar schützen – wenn es gelingen würde, Betrug und illegalen Handel einzudämmen.

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Zwei Wochen nach der Amtseinführung von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro startet Philipp Jaeger den Boykott. Er veröffentlicht einen Text auf der Homepage seines Unternehmens: „Betterwood stoppt Holzimporte aus Brasilien“, schreibt Jäger. Bolsonaro leugne den Klimawandel, sei abhängig von der Agrarlobby und gefährde willentlich die indigene Bevölkerung. Deshalb verzichte Betterwood ab sofort auf Holz aus Brasilien, „um die staatlich geförderte Regenwaldvernichtung nicht zu unterstützen“.

Wenn er heute die Bilder vom brennenden Regenwald sieht, hat er das Gefühl, richtig entschieden zu haben. Sein Lieferant kam damals aus dem Bundesstaat Para. Auch dort wüten jetzt die Brände. Wo einst Bäume standen, könnten Farmer bald Rinder züchten, Soja ernten. Unterstützt von Bolsonaro.

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