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Aus nach 68 Jahren Der Otto-Katalog verschwindet

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Aus nach 68 Jahren – der Otto-Katalog verschwindet Quelle: imago images

Der Versandhandel per Katalog bescherte der Familie Otto ein Milliardenvermögen. Nun geht das Unternehmen einen längst überfälligen Schritt.

Zuletzt war er nur noch ein 740 Seiten starker Image-Killer. Immer wenn es um neue Ideen des Konkurrenten Amazon – von Drohnen bis zu sprechenden Lautsprechern – ging, fragten Journalisten und andere Spötter gern mal ironisch nach der Auflage des gedruckten Otto-Katalogs. Dabei bemüht sich der Hamburger Versender doch so sehr um sein Image als führender deutscher Digitalkonzern.

Künftig ist konsequenterweise Schluss mit dem Papierstapel. Am 4. Dezember soll die letzte Auflage des Katalogs erscheinen – wohl noch immer in Millionenauflage gedruckt.

Damit verschwindet ein Stück Wirtschaftswunder: Der erste Otto-Katalog erschien vor 68 Jahren. Nach der Währungsreform wurde Mode so auch auf dem Land verfügbar. Über die Jahre brachte Otto Stars wie Nena und Heidi Klum auf den Titel. Generationen von Hamburger Schulkindern verdingten sich als Kindermode-Modelle.

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