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Edeka Wie Händler die Macht der Markenmultis brechen wollen

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Edeka im Streit mit Nestlé. Quelle: dpa Picture-Alliance

Der Streit zwischen Edeka und Nestlé wird zum Testfall für die Zunft: Deutschlands Händler begehren in immer stärkerem Maße gegen große Lebensmittelkonzerne auf. Das ist ihre Strategie.

Keine Wagner-Pizza. Keine Maggi-Würze. Keine Kitkat-Riegel. Keine Frage, die Boykottaktion von Deutschlands größtem Lebensmittelhändler wird schmerzen. Rund 160 Produkte des Schweizer Nestlé-Konzerns ließ Edeka-Chef Markus Mosa jüngst von den Bestelllisten des Konzerns streichen. Sobald die Nestlé-Reste in den Edeka-Läden verkauft sind, werden sich Lücken in den Regalen auftun.

Im Grunde sind derlei Boykottaktionen nichts Ungewöhnliches. Beim Gefeilsche zwischen Handel und Industrie wird seit jeher mit harten Bandagen gekämpft. Doch Art und Umfang der Attacke sorgten selbst bei robusteren Vertretern der Branche für Erstaunen: Um das Druck- und Drohpotenzial gegenüber den Schweizern zu erhöhen, hat Edeka seine Alliierten aus dem europäischen Einkaufsverbund Agecore eingespannt.

 
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