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Korruption „Kann keinem mehr raten, nach Rumänien zu kommen“

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Rumänien Korruption Lidl Kaufland Deutsche Bank Quelle: imago images

Niedrige Löhne und gut ausgebildete Menschen haben Rumänien für deutsche Firmen attraktiv gemacht. Doch Korruption bedroht den Erfolg des Landes. Erste Unternehmen ziehen sich bereits zurück.

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Massiv, nahezu bedrohlich ragt der Parlamentspalast in den Nachthimmel über der Innenstadt von Bukarest. An den obersten Fenstern des hell erleuchteten Gewaltbaus ziehen Nebelschwaden vorbei. Im Inneren der Festung eilt der deutsche Ingenieur Ludger Thol durch lange Gänge unter niedrigen Decken. Vorbei an Büsten rumänischer Nationalhelden und Fürsten, passiert er ein Werbezelt des Energieversorgers E.On, erblickt dann die Logos von Bosch, Continental, BASF, DB Schenker, Deutscher Bank und Dutzender anderer deutscher Unternehmen.

Sie sponsern den Neujahrsempfang der Außenhandelskammer Rumänien in dem einst unter Diktator Nicolae Ceaușescu errichteten Monumentalbau. 700 Gäste sind da, die meisten Vertreter deutscher Mittelständler. Bei confierter Entenkeule mit Trüffel-Kartoffelpüree scheint ein entspannter Abend zu beginnen. Doch das täuscht.

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