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„Müssen modischer werden“ So soll der Neustart bei Gerry Weber gelingen

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Insolvenz-Doppel Vorstandschef Ehling (l.) und Generalbevollmächtigter Gerloff haben den kriselnden Modehändler für den Verkauf an einen Investor zurechtgestutzt. Ende Juni sollen die Verträge unterschrieben werden. Quelle: Marcus Simaitis für WirtschaftsWoche

Gerry-Weber-Chef Johannes Ehling und Insolvenzexperte Christian Gerloff über die Existenzkrise des Modehändlers, harte Sparmaßnahmen und den Reiz der Zielgruppe 50 plus.

WirtschaftsWoche: Mitte Juni startet das Tennisturnier Gerry-Weber-Open, das Sie seit Jahren großzügig finanzieren. Gleichzeitig müssen Mitarbeiter gehen. Ungerecht?
Ehling: Das Turnier wird in diesem Jahr noch den Namen tragen, aber kein Geld mehr vom Unternehmen bekommen. Die Stadiongesellschaft kann das Event im Juni aus eigener Kraft finanzieren. Im nächsten Jahr wird es dann vermutlich einen neuen Hauptsponsor geben – und wohl leider auch einen neuen Namen.

So ein Neustart unter anderem Namen wäre auch für Gerry Weber angebracht. Die Marke wirkt bieder und altbacken.
Ehling: Moment mal. Gerry Weber ist immer noch eine tolle Marke, die von vielen Kundinnen geschätzt wird. Sicher sind in den vergangenen Jahren Fehler gemacht worden, aber wir sind im laufenden Insolvenzverfahren dabei, diese zu korrigieren und wieder auf Kurs zu kommen.

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