Neustart nach dem Fehlstart Wie Lidl in den USA wieder angreift

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Der Discounter überdenkt seine US-Strategie – die Erfolgschancen stehen gut. Quelle: picture alliance/AP Photo

Mit neuem Management und veränderter Strategie will Lidl das Expansions-Abenteuer in den USA doch noch zum Erfolg machen. Experten sehen dafür gute Chancen.

Die Party fällt wohl aus. Am kommenden Freitag ist es genau ein Jahr her, dass Lidl seinen ersten Supermarkt in den USA eröffnet hat. Doch in der US-Zentrale des Discounters in der South Clark Street in Arlington ist niemandem nach Feiern zumute.

Allen ist klar: Die gesetzten Ziele hat Lidl krachend verpasst. Statt der geplanten 100 Läden im ersten Jahr wurden gerade mal 53 eröffnet. Im März musste US-Chef Brendan Procter gehen und wurde durch den bisherigen Schweden-Chef Johannes Fieber ersetzt.

„Ich freue mich, dass ich auf dem bisher Erreichten aufbauen und die Expansion in zusätzliche Märkte vorantreiben kann“, sagte Fieber tapfer zu seinem Start am 17. Mai. Seitdem schweigt er und arbeitet an der neuen Strategie für die Expansion in dem riesigen, aber extrem schwierigen Markt.

 
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