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Puddingpulver reicht nicht mehr Oetker droht, den entscheidenden Trend zu verschlafen

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Den ganzen Fladen oder kleine Stücke? Wie bei der Suche nach gesünderen Pizzabelägen tüfteln die Erben des Oetker-Konzerns an einer Aufspaltung des Traditionsunternehmens. Quelle: dpa Picture-Alliance

Alle reden über den Familienstreit beim Traditionskonzern Oetker. Dabei trifft der Trend zu kalorienreduzierter Ernährung das westfälische Pudding-, Pizza- und Pils-Imperium viel härter.

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Baden-Baden ist eine perfekte Kulisse für die strapazierten Top-Manager des Oetker-Konzerns. Hier können die Spitzenkräfte über die zwei Edelmeilen lange Lichtentaler Allee in den Kurpark und zum Casino flanieren oder im Hamam von Brenners Fünf-Sterne-Hotel entspannen. Zum Pflichtprogramm für die Führungsriege zählt an diesem Wochenende im März auch das Gruppenfoto. 60 Männer in dunklen Anzügen posieren auf der Treppe der Herberge, garniert von vier Frauen. Die Momentaufnahme wirkt wie das Abziehbild eines überholten Traditionskonzerns, old boys, old school, old economy. Und sie alle lächeln die Probleme bei Oetker jetzt einfach weg.

Gewiss, noch laufen die Geschäfte. Doch der Konzern ernährt sich von seiner Substanz, zehrt von seinem Erfolg in der Vergangenheit. Fertiggerichte passen nicht mehr zum Megatrend Gesundheit. Eine Innovationsoffensive tut not. Oetker muss gesündere Produkte herstellen, sich außerdem digitalisieren und internationaler aufstellen. Droht nach Jahren süßer Umsatzsprünge eine fade Zukunft?

Zeitenwende am Herd

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