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Robus Capital Wie die Beteiligungsfirma von der Pleite von Gerry Weber profitieren will

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Filiale von Hallhuber

Erst übernahm der Investor Robus den Erotikhändler Beate Uhse, jetzt folgt die taumelnde Modekette Hallhuber. Was hinter dem Kriseneinsatz steckt.

Es war nicht fünf vor zwölf, sondern schon drei vor zwölf, als endlich die erlösende Nachricht kam: Gerry Weber „sichert Brückenfinanzierung“ für seine Tochter Hallhuber, meldete der westfälische Modekonzern am 7. Februar um 23.57 Uhr per Ad-hoc-Mitteilung. Wenig später – und die Damenmodekette wäre dem Mutterkonzern Gerry Weber in die Insolvenz gefolgt, berichten Insider.

Der Preis der Pleiteabwehr: ein zehn Millionen Euro schweres Überbrückungsdarlehen, dessen Konditionen es in sich haben. Der Geldgeber kann in den kommenden Monaten de facto die Macht bei Hallhuber übernehmen. Über Details der Rettungsaktion hüllt sich Gerry Weber in Schweigen. Selbst den Namen des Finanziers will ein Sprecher offiziell nicht bestätigen, auch wenn der in der Branche bereits kurz nach dem Deal kursierte – und dort für hektisches Googeln sorgte: Der Finanzinvestor Robus hatte wieder zugeschlagen.

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