WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Schlecker Die Anatomie einer Milliardenpleite

Premium

Der Drogistenclan Schlecker steht vor Gericht. Hat die Familie im großen Stil Geld beiseitegeschafft? Recherchen der WirtschaftsWoche zeigen, ab wann die Kernschmelze im Schlecker-Reich einsetzte - und wie sie ablief.

Schlecker: Der Prozess gegen den Pleite-Clan. Quelle: dpa

Hinein in den grünlichen Fünfzigerjahre-Bau. Links an der Pforte vorbei, ein kurzer Blick auf die breite Fensterfront. Dann die Treppe hinunter, den Gang entlang und stopp. Das Handy raus, Tasche abgeben, zur Sicherheitsschleuse. Piept es? Oder darf er ohne Nachkontrolle den Sitzungssaal 18 des Stuttgarter Landgerichts betreten?

Jeder Schritt von Anton Schlecker wird beobachtet werden, wenn am Montag der Bankrottprozess gegen ihn, seine Gattin Christa und die beiden Kinder Lars und Meike beginnt. Schließlich geht es um den größten Wirtschaftsstrafprozess des Jahres. Um die Frage, ob der Schlecker-Clan vor der Insolvenz des Konzerns Millionenbeträge beiseitegeschafft hat. Von einem kostspieligen Trip in die Karibik wird vor Gericht die Rede sein, von dubiosen Beraterverträgen und überhöhten Rechnungen. Lars und Meike Schlecker hätten ihrem Vater dabei geholfen, Geld aus der Firma zu ziehen, behaupten die Ankläger.

 
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%