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Skandal um verunreinigte Ware Völlige Verwurstung

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Quelle: dpa

Intransparente Lieferketten, chaotische Prüfstrukturen: Der Wurstskandal war vorhersehbar. Wir sollten endlich daraus lernen.

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Wenn Clemens Tönnies mehr Kontrollen fordert, dann kann einem das schon zu denken geben. Ausgerechnet Tönnies. Es gibt wohl kaum einen Lebensmittelunternehmer, der weniger im Verdacht steht, Gesundheit oder Umweltschutz zu überschätzen als er. Bei dem Skandal um keimverseuchte Wurst forderte Deutschlands größter Schlachter und Fleischverkäufer aber auf einmal genau das: mehr Hygiene, bessere Kontrollen.

Da muss man sich doch fragen: Was ist los mit dem deutschen Kulturgut Wurst? Seit 500 Jahren brauen die Deutschen nur nach Reinheitsgebot, aber bei Thüringer und Co. ist den Deutschen offenbar vollkommen egal, wie und womit sie her‧gestellt wird.
Blicken wir der Realität ins Auge: Die Wurst ist ein Abfallprodukt. An sich ist daran nichts verkehrt, weder aus ökologischer noch aus ökonomischer Sicht. Es kann halt nicht jedes Fleisch nur Filet sein. Auch Ohren, Schwänze und Knochenmehl sollen eine Verwendung finden.

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