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Stephan Fanderl Rettet dieser Mann das Warenhaus?

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Stephan Fanderl: Wie er Kaufhof und Karstadt einen will Quelle: Patrick Schuch für WirtschaftsWoche

Konzernchef Stephan Fanderl vollstreckt die Fusion von Karstadt und Kaufhof. Sein Geheimplan sieht harte Einschnitte vor – und sichert den Eigentümern Milliarden.

Diesmal würde es schon klappen. Ein paar Tage Sardinien mit der Familie. Sonne tanken, Kraft schöpfen, weit weg von den Widrigkeiten des Warenhausgeschäfts. Doch Stephan Fanderl irrte. Kaum war der Karstadt-Chef auf der italienischen Insel gelandet, ging im rheinischen Düsseldorf der Vorhang auf zum letzten Akt des großen Fusionsdramas, das Branche, Mitarbeiter und Publikum seit Jahren in Atem hält: die Hochzeit von Karstadt und Galeria Kaufhof. 

Die Abgesandten der ausländischen Eigentümer feilschen bereits seit Wochen um letzte Details. Bilanzexperten des kanadischen Kaufhof-Eigners Hudson’s Bay Company (HBC) durchkämmen das Zahlenwerk, Rechnungsleger des österreichischen Karstadt-Besitzers Signa kalkulieren letzte Einzelheiten, Anwälte wälzen die Verträge, Banker schalten sich ein – und Egos prallen aufeinander. Mehrfach stehen die Verhandlungen vor dem Abbruch. Doch am Ende reißen sich alle Beteiligten zusammen, zügeln ihre Temperamente.

 
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