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Völkl-Chef Bronder "Die Amerikaner lieben unser Ö"

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Schleifen von Völkl-Skiern Quelle: PR

Er führt den letzten deutschen Skihersteller und ist Marktführer in den USA – Völkl-Chef Christoph Bronder über die Wende im Skimarkt, japanische Eltern und warum Olympia in Südkorea eine Enttäuschung ist.

WirtschaftsWoche: Herr Bronder, an diesem Wochenende starten die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang – profitiert Völkl von dem Bohei um die Sportsause?
Herr Christoph Bronder: Paradoxerweise ist ausgerechnet diese Saison dort sehr schwierig für uns. Die Provinzregierung hat viele wichtige Skigebiete für das normale Publikum gesperrt hat, damit die Olympia-Athleten dort trainieren können. Für normale Skifahrer fällt die Saison damit praktisch aus. Und darunter leiden wir spürbar.

Südkorea als Skimarkt hat seine besten Jahre eh schon länger hinter sich, oder?
Ja, die Skibranche verkauft im Land heute geschätzt 20.000 bis 25.000 Paar Skier – und damit weniger als in Polen mit deutlich weniger Einwohnern. Das ist schon fast auf einem Niveau wie Tschechien, obwohl Korea sicher zehn Mal so viele Einwohner hat. Vor nicht mal zehn Jahren war der Ski-Markt in Südkorea noch um ein Vielfaches größer, da verkaufte die Branche gut 100.000 Paar Skier und es herrschte spürbare Euphorie.

 
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