Adidas Rorsted muss zeigen, dass er Krise kann

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Die Basketballaffäre in den USA taugt zum Prüfstein dafür, wie ernsthaft der Adidas-Chef auch in eigener Sache handelt.

Kasper Rorsted. Quelle: AP

Eigentlich könnte es für Kasper Rorsted gerade besser kaum laufen: Umsatz und Gewinn von Europas größtem Sportkonzern bewegen sich auf Rekordkurs, in Schulen, Büros und Turnhallen sind Drei-Streifen-Treter angesagt wie lange nicht mehr. Auch in den USA, wo Adidas dem Branchenprimus Nike jahrelang bloß noch hinterherhinkte, klauen die Franken der Konkurrenz wieder Kunden.

Doch jetzt dieser Knaller: Die New Yorker Staatsanwaltschaft ließ am Dienstag zusammen mit neun weiteren Beschuldigten einen Adidas-Manager wegen Bestechung und Betrugs verhaften. James Gatto, bei Adidas in den USA für Basketballmarketing zuständig, soll illegal Geld an Nachwuchsathleten gezahlt haben. Der Skandal aus der schummrigen Schattenwelt des Sports schlug prompt durch bis zur Börse – der Aktienkurs des Dax-Wertes sank um mehr als zwei Prozent.

 
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