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Airbus-Chef Faury „Deutschland beschädigt sich selbst“

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Seit April der Airbus-Chef: Guillaume Faury. Quelle: Getty Images

Airbus-Chef Guillaume Faury über die Folgen der US-Strafzölle, Vergeltungsmaßnahmen der Europäer, die aktuelle Auftragsflaute – und seinen Wunsch an Ursula von der Leyen.

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Guillaume Faury, 51, ist seit April Airbus-Chef. Davor war der in der Normandie geborene Luftfahrtingenieur und Testpilot unter anderem Entwicklungsvorstand beim Autohersteller Peugeot und Chef der Zivilsparte des Konzerns.

Herr Faury, die WTO erlaubt den USA, Strafzölle gegen die EU zu verhängen. US-Präsident Donald Trump hat harte Schritte angekündigt, aber eigentlich müssten Sie ihm auch dankbar sein, oder?
Wieso das? Die US-regierung will Strafzölle auf Flugzeuge von Airbus erheben.

Aber er will nur zehn Prozent Strafzölle erheben. Er könnte auch 100 Prozent verlangen.
Aber zehn Prozent sind bereits sehr schädlich – und gegen freien und fairen Wettbewerb. Die Situation ist damit schlechter als heute. Wir hoffen, dass die US-Seite noch einlenkt. Bislang wurde nur gedroht, die Zölle anzuheben. Wir warten ab.

Sie glauben ernsthaft noch an eine Lösung?
Wir setzen auf eine Lösung am Verhandlungstisch. Die EU Kommission hat hierzu mehrfach ihre Bereitschaft betont. Darauf setzen wir.

Und dann noch 7132 weitere: Der aktuelle Auftragsbestand lastet die Flugzeugfertigung von Airbus fast acht Jahre lang aus Quelle: Getty Images

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