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Angriffe in Saudi-Arabien Die Rüstungsindustrie kann Drohnenattacken nichts entgegensetzen

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Kampfdrohne Quelle: Getty Images

Die Lehre aus der Attacke in Saudi-Arabien: Jeder kann inzwischen aus einer Drohne eine Waffe machen – und die Abwehr wird immer schwieriger.

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Die Explosion über der Abqaiq-Raffinerie ereignet sich am frühen Samstagmorgen. Um 3:42 Uhr steigt Rauch auf, 330 Kilometer östlich der saudischen Metropole Riad. Mehr als ein Dutzend Drohnen, vermutlich vom neuartigen Typ UAV-X, sind in der Anlage eingeschlagen, die dem Ölkonzern Saudi Aramco gehört. Unter anderem in die kugelförmigen Flüssiggastanks. Zum Angriff bekennen sich später jemenitische Huthi-Rebellen. Die US-Regierung vermutet, dass in Wirklichkeit der Iran dahintersteckt.

Kamen die fliegenden Bomben tatsächlich aus dem Jemen, hätten Paramilizen erstmals Infrastruktur von globaler Bedeutung mit bewaffneten, ferngesteuerten Drohnen angegriffen und zerstört: Abqaiq gilt als größte Raffinerie der Welt. Fünf Prozent der globalen Ölproduktion fließen hier durch. Nun steht die Produktion still. Wovor Experten seit Jahren warnen, ist Realität geworden. Vorboten gab es reichlich. Die Huthi hatten immer wieder Pipelines mit Drohnen angegriffen. Und um die Jahreswende legten Hobbypiloten den Londoner Airport Gatwick mit harmlosen Amateurddrohnen lahm. Hunderte Flüge mussten gestrichen werden.

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