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Autozulieferer Continental Conti: „Der Markt kollabiert gerade“

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Alte und neue Welt: Analoge Anzeigen mit Tacho sind out – Kunden wollen digitale (vorne). Doch das kostet Jobs.

Nicht nur die Transformation zur E-Mobilität, sondern auch die Digitalisierung des Autos kostet Tausende Jobs. Die Dimension des Problems zeigt ein Besuch eines Tachowerks von Continental.

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Sorgfältig dreht und wendet der bärtige Mann das schwarze Kunststoffteil für den Tacho in seinen Händen. Das Licht fällt auf das transparente Fenster, der Mitarbeiter des Zulieferers Continental begutachtet es kurz, von links, von rechts – und legt es zufrieden in eine Kiste. Sein geschultes Auge sucht nach Kratzern und Einschlüssen. Denn die können Volkswagen und Daimler an den Tachoscheiben ihrer Autos nun wirklich nicht brauchen.

Dort, im hessischen Babenhausen, bauen fast 1000 von 1800 Conti-Mitarbeitern in der Produktion die analogen Kombiinstrumente mit Tacho, Drehzahlmesser und allen möglichen anderen Anzeigen. Nur: Schon in wenigen Jahren könnte das vorbei sein. Das Conti-Management steht unter Druck, muss sparen. Gerade brachte Konzernchef Elmar Degenhart Investoren bei, dass Conti, vor allem wegen Milliardenabschreibungen auf Zukäufe, 2019 mit Verlust abschließen wird.

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