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BASF BASF droht den Anschluss zu verlieren

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In der Chemiebranche bleibt nichts, wie es war. Nur bei BASF bleibt alles, wie es ist. Während im Nahen und Fernen Osten neue Konkurrenten heranwachsen, bleibt on Ludwigshafen wenig von den Wachstumsplänen übrig.

BASF Quelle: PR

Die Geranien an den Sicherheitstreppen der Acrylsäureanlage blühen in Rosa und Weiß. Seit 40 Jahren hängen die Blumenkästen hier, am Stammsitz des weltgrößten Chemiekonzerns BASF. Die Mitarbeiter bepflanzen sie jedes Jahr neu und gießen die Geranien regelmäßig. Sie nehmen diese Tradition sehr ernst.

Für sie ist die Badische Anilin- und Soda-Fabrik (kurz BASF) mehr als ein Arbeitgeber. Es ist auch ihr Sportverein, ihre Schützengemeinschaft. Die „Aniliner“, wie sich die BASF-Mitarbeiter selbst nennen, arbeiten gerne für den Chemieriesen mit 70 Milliarden Euro Umsatz. Sie sind stolz auf Forscher wie Carl Bosch und seine Erfindungen wie Styropor. Vor allem aber sind sie stolz auf ihre Traditionen.

Mit diesem einzigartigen Geist geht eine Gefahr einher: In Ludwigshafen gilt Kritik nicht immer als angebracht. Veränderungen steht man skeptisch gegenüber, Risiken werden gerne ausgeblendet. Das gilt zuweilen auch für den Vorstand unter Konzernchef Kurt Bock.

Explosion-bei-BASF Quelle: dpa
 
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