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Bayer-Chef Baumann „Monsanto-Kauf noch keine Sekunde bereut“

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Werner Baumann, 56, ist seit dem 1. Mai 2016 Vorstandschef von Bayer. Quelle: Marcus Simaitis für WirtschaftsWoche

Bayer-Chef Werner Baumann über die neue Verteidigungsstrategie im Glyphosat-Prozess, Medikamentenengpässe im Falle eines harten Brexits und seine Begeisterung für China.

Herr Baumann, wissen Sie schon, was Sie am 25. Februar machen werden?
Arbeiten. Worauf wollen Sie hinaus?

In den USA startet an diesem Tag der nächste Glyphosat-Prozess ...
... das ist richtig – und wir werden uns auch entschieden verteidigen.

Den ersten Prozess haben Sie deutlich verloren, Bayer wurde zu Schadensersatz von 78 Millionen Dollar verurteilt. Sind Sie diesmal besser vorbereitet?
Das erstinstanzliche Verfahren lief unter der Führung von Monsanto. Wir konnten keinen Einfluss nehmen, weil wir damals noch nicht alle Auflagen der Wettbewerbsbehörden im Zusammenhang mit der Übernahme von Monsanto erfüllt hatten. Das war erst Mitte August der Fall, da war das erste Urteil im Glyphosat-Prozess schon gesprochen. Wir werden im nächsten Verfahren einen starken Fokus auf wissenschaftliche Daten legen können, die die Sicherheit von Glyphosat bestätigen. Zudem haben die Klägeranwälte stark auf Emotionen gesetzt, darauf sind wir diesmal besser vorbereitet.

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