Bayer-Vorstand Liam Condon "Wir verklagen keine Kleinbauern"

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Vorstand Liam Condon managt die Monsanto-Übernahme. Ein Gespräch über verpatzte Geschäfte, Imagekorrekturen, eine Marke, die es wohl bald nicht mehr gibt – und seine persönliche Zukunft im Konzern.

Wie Bayer-Vorstand Liam Condon die Monsanto-Übernahme managen will. Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Als Kind verbrachte Liam Condon viel Zeit auf Friedhöfen. Sein Vater führte einen Steinmetzbetrieb und lieferte Grabmäler aus, Sohn Liam half oft bei der Arbeit. Im Angesicht der letzten Ruhestätten nahm sich der Junge irgendwann vor, aus seinem Leben etwas zu machen. Das ist Condon zweifellos gelungen: Der gebürtige Ire ist im Vorstand des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer für das Agrargeschäft zuständig – und damit der Mann, auf den es in den nächsten Monaten ankommt. Condon soll den 66-Milliarden-Dollar-Kauf von Monsanto managen, die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen je im Ausland getätigt hat. Zehn Milliarden Euro Umsatz und weltweit über 20 000 Mitarbeiter verantwortet Condon bei Bayer schon. Ausgerechnet in seinem Bereich rumorte es aber zuletzt gewaltig: Umsatz und Gewinn gingen zurück, es gab eine Gewinnwarnung. Und nun?

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