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Beteiligungsgeflecht Ist AMS beim Osram-Kauf nur ein Strohmann?

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Das Beteiligungsgeflecht bei Osram ist kompliziert. Quelle: imago images

Alles läuft auf eine Übernahme von Osram durch den kleineren Sensorik-Spezialisten AMS hinaus. Die Österreicher können das Unternehmen ohne eine Prüfung durch das Wirtschaftsministerium kaufen.

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Der Lichttechnik-Konzern Osram arbeitet schon an einem Rahmenabkommen mit dem Sensorik-Spezialisten AMS aus Österreich, der das Unternehmen aus München gerne kaufen würde. Die Übernahmeschlacht, so scheint es, hat AMS damit fast gewonnen. Zunächst hatten die amerikanischen Private-Equity-Häuser Bain und Carlyle zum Sturm auf Osram geblasen und vier Milliarden Euro, also nur 35 Euro pro Aktie geboten. AMS aus der Steiermark hat das mit 4,3 Milliarden und damit 38,50 Euro pro Aktie kurze Zeit später überboten. Das Bain-Angebot hatte Großanleger Allianz Global Investment noch als zu niedrig kritisiert. Da die Frankfurter etwa neun Prozent an Osram halten, bekommen Übernahmeinteressenten nur genug Aktien zusammen, wenn sie auch Allianz Global Investors mit ins Boot holen. Da AMS nicht nur mehr Geld bietet, sondern ein Zusammengehen mit Osram auch wirtschaftlich Synergien schaffen könnte, wird das Angebot von vielen als interessanter angesehen.

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